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Die Villa Giesecke ist unser Markenzeichen

Die 1890, nach den Wünschen und Vorstellungen des Eigentümers Georg Giesecke gebaute Villa, zeigt sich als Blickfang am Rande des Clara-Zetkin-Parkes. Die Grundlage der Gestaltung der Villa war das Buch „Hellas und Rom“ (1879, Jakob Falke), ein kraftvolles Portrait der antiken Welt. Deckengemälde, freistehende Säulen und altrömische Bauweisen machen die Villa zu einem ganz besonderen Objekt.

Georg Friedrich Giesecke (1853 – 1930),

lebte und wirkte als Schriftgießereibesitzer und Buchdruckmaschinenfabrikant in Leipzig. Nachdem er im väterlichen Betrieb „J.G. Schelter & Giesecke“ die Schriftgießerei erlernt hatte, übernahm er später die technische Leitung des Unternehmens. 1876 führte er die Doppelgießmaschiene  nach amerikanischem System in Deutschland ein. Ab 1881 wurde er Teilhaber der Firma und gliederte eine Musiknoten-Gießerei und eine Druckmaschinen-Fabrik zum Bau von Schnell- und Tiegeldruckpressen. Giesecke pflegte in der Schriftgießerei vor allem die Herstellung ausländischer Schriften, wie Kyrillisch, Griechisch, Türkisch, Persisch, Arabisch, Hebräisch und anderer orientalischer Drucktypen.